"Rettet das Nashorn"
"Rettet das Nashorn"

 

Update 27. Mai 2013


Heute haben wir Craig endlich mal wieder erreichen können. Er ist viel unterwegs, denn Shaya und er werden ständig zu Einsätzen gerufen.

In der letzten Woche gab es einen Schusswechsel zwischen Rangern und Wilderern in einem nahegelegenen Game-Reserve (Safari-Revier). Shaya wurde zu Hilfe gerufen, um anhand der Patronenhülsen weitere Spuren ausfindig zu machen.

Dann wurden diverse Häuser – gemeinsam mit der Polizei – nach Waffen durchsucht, ebenso Straßenblockaden für suspekte Fahrzeuge errichtet.

Ein Mann wurde verhaftet wegen Verdacht auf Wilderei.

Ein Handwerker von einer Lodge wurde verhaftet wegen illegalen Waffenbesitzes und wieder wurde Shaya gerufen, um sein Haus nach weiteren verborgenen Waffen abzusuchen.

Einer von Craigs Freunden – er ist Ranger in Letaba – wurde von einem Wilderer in den Bauch geschossen. Nun liegt er schwer verwundet im Krankenhaus, während seine Frau zuhause ein neugeborenes Baby hat. Alle sind traumatisiert, so sagt Craig, und er sagt, dass er nun noch härter arbeiten wird, um sie zu kriegen, die (von mir übersetzt) Mistkerle.

Fazit: sie haben einige Waffen, Handgranaten, Munition und Jagdwaffen mit Schalldämpfer gefunden und konfisziert.

 

Shaya ist ein wertvolles Mitglied der Black Mambas und seine Präsenz ist nicht zu unterschätzen. Er wird überall gesehen und das spricht sich rum. Das Sich-Präsentieren zahlt sich aus, denn in Craigs Region haben sich in den letzten Wochen keine Wilderer mehr gezeigt.

Na, das spricht doch für weitere Hunde oder?

 

Die Black Mamba Anti Wilderer-Einheit ist nun schon seit drei Tagen – auch über Nacht – unterwegs, denn sie hörten letztlich Schüsse in der Nähe des Olifants River (dieses ist eine ungünstige Stelle, denn hier gibt es wegen des Flusses unter der Brücke keinen Zaun und so können hier Menschen und auch Tiere ein- und ausgehen).

Das junge Black Mamba-Team, dessen Ausrüstung und Ausbildung auch durch Sie, liebe Unterstützer, gewährleistet wurde, entwickelt sich sehr gut.

„Unser“ Equipment sei sehr gut und würde gut durchhalten – noch … Die Black Mambas wurden von Pro Track http://www.protrackpu.co.za weiter ausgebildet, vor allem, was die Nacht-Observierungen und die Hinterhalte betrifft.

Sie sind alle sehr, sehr müde, aber ohne unser Equipment, die Uniformen und den faszinierenden Shaya würden sie niemals fähig sein den Druck zu ertragen, meint Craig.

Er hofft auf weitere Hilfe. Vor allem aktuell für Geld für Satelliten-Überwachungs-Nashorn-Halsbänder. Diese überwachen den Standort, Bewegung und Gesundheitszustand der Nashörner.

 

Jeder "Klick" hilft!

Bitte helft uns, dieses bemerkenswerte Projekt weiter bekannt zu machen.

Weitere Informationen, aktuelle Fotos, Beiträge unserer vielen Unterstützer sowie der in Südafrika vor Ort ansässigen Beteiligten findet ihr in der facebook-Gruppe "Rettet das Nashorn" !

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© Inge Wanken