"Rettet das Nashorn"
"Rettet das Nashorn"

 13.12.2013

 

 

Shaya geht es gut, ich habe gestern mit Craig gesprochen und er ist schon wieder ganz gut am Arbeiten. Ich hätte das nie, nie, nie im Leben gedacht, dass so etwas möglich ist. Ja, es ist es.


Vor drei Jahren haben wir folgende Story von einem Guide erzählt bekommen: Im Busch war ein kleiner Löwe, der plötzlich an beiden Hinterläufen gelähmt war. Da (die meisten) Ranger in Südafrika aber nur eingreifen, wenn das Tier durch Menscheneinfluss krank ist (Schlingen, Schussverletzungen etc.), hat er schweren Herzens den Dingen den Lauf gelassen. Er dachte, dass er Lütte nun wohl in den nächsten Tagen verenden würde. Der Kleine wurde nicht mehr gesehen, es war traurig, aber der Lauf der Natur, so erzählte Graham. Nach sechs Wochen tauchte jener Junglöwe nebst seinen Geschwistern wieder auf – gut genährt, noch etwas humpelnd, aber mittendrin. 

 

UND: wir haben bei diesem Afrikaaufenthalt so viele Tiere gesehen, die nur auf drei Beinen laufen, wie noch nie. Ein kleines Impala (schrieb ich ja schon); ein Gnu, dem der Vorderlauf beim “Vorderfußwurzelgelenk” (keine Ahnung wie das bei Gnus heißt) gebrochen war; ein junger Büffel; ein Löwe … Na, wenn das nichts zu bedeuten hat. Sie grasten damit, sie folgten der Herde/dem Rudel. Sie lebten und schienen nicht zu leiden. Natürlich ist das eine Einschränkung, aber aufgegeben hat keiner von ihnen … Sie leben den Tag.

Eure Perdita

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© Inge Wanken