"Rettet das Nashorn"
"Rettet das Nashorn"
Craig im Einsatz mit Shaya

Hoher Besuch ...

 

Zudem hatten wir ab Tag 3 Besuch von einem Oberhundemenschen, der die Genehmigung (von der niemand, aber auch wirklich niemand etwas wusste bis zum Tag 2...) für Shaya´s Einsatz ausstellen sollte.

Neben diversen Begrüßungsparaden und Händeschütteln mit den unterschiedlichsten Bossen, sollte es nun ernst werden und wir wollten das Haus eines Mitarbeiters von Transfrontier Africa durchsuchen. Der Mann war informiert und versicherte, dass nichts zu finden sei. Nun ging es los. Wir alle im Schlepptau und Craig vorneweg mit seinem Hund.

 

Das Häuschen von „Simon“ klitzeklein, die Sonne knallt, Kameramann ins Häuschen, Simon zittert, Gerold, Ralf und ich irgendwo so stehend, dass wir nicht ständig durch die Kamera laufen. Irgendwelche Häuschenbauer liefen mit ihren Fertigplatten auch dort herum, auf dem Feuer brodelte irgendetwas Fleischiges und sagte ich schon, dass es heiß war???


Gut, Ritual Hund hinlegen, Maulkorb ab, Spannung aufbauen, Spieli zeigen, Craig in Häuschen, Spieli verstecken, zurück zu Shaya und schicken.


Hund in die Hütte, Poff, liegt er. Craig wird bleich, dem dunkelhäutigen Simon entweicht die Farbe, Gerold und Ralf grübeln und ich denke „hey, was mache ich nur hier“.

Craig bleibt professionell, fragt, was es denn sein könne, ich höre etwas von Newspaper und ringe nach Luft und dann kommt … trara … Gerold – die Rettung. Juchu!  Es war ein Messingschloss und davor hat er sich hingelegt. Auch Munition wird aus Messing gemacht...

Kluger Hund, ausatmen, Simon bekommt wieder Farbe und mir ist heiß.

Schön, dass es kalte Duschen gibt …

 

Große Liebe...

 

12./13.4.2013


Shaya durfte nun die Nacht bei Craig im Wohnwagen und somit seinem neuen Zuhause verbringen.

Ab Tag Nr. 3 wurde der Maulkorb entfernt, denn nun war Shaya vollkommen Craigs Hund. Allerdings auch mit kleinen Nebenwirkungen, denn andere dürfen sich den beiden nicht nähern. Ich war so ziemlich die erste von uns drei Trainern, die das zu spüren bekam

(dankenswerter Weise mit Maulkorb, sonst würde ich jetzt anders aussehen). Tja, so ist das im Leben und es war gut so, denn sonst wäre der Abschied später noch viel, viel tränenreicher vonstatten gegangen.

Craig und Gerold übten, soweit es die Aufnahmekapazität von Mensch und Hund und die Temperaturen zuließen. Der arme Craig: er hatte so viel zu lernen in den paar Tagen und der Tagesablauf mit ständigen Anrufen ging weiter. Es war für alle Beteiligten sehr, sehr anstrengend. Wie sollte Craig das alles alleine können? Selbst ich habe häufig bei Gerold nachgefragt in der Ausbildungsphase und ich weiß, wie man Hunde handelt. Craig wurde definitiv in eiskaltes Wasser geworfen...

..."Es fängt auf einer Decke an und endet im Bett"... (Craig Spencer)

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© Inge Wanken