"Rettet das Nashorn"
"Rettet das Nashorn"

Die Hunde-Akademie Perdita Lübbe ruft zu einer einmaligen Aktion auf

Foto: Ralf Scheuermann

In Afrika werden jährlich ca. 1.100 Nashörner wegen ihres Horns getötet - die inoffiziellen Zahlen sind leider weit höher.

Der Nashornbestand wird wegen der zunehmenden Wilderei mittlerweile auf nur noch 11. - 14.000 (2012 waren es noch ca. 20.000) Tiere geschätzt.

 

Das pulverisierte Horn geht für horrende Summen als Heilmittel gegen Krebs, als Krampflöser, Fiebersenker etc. vorwiegend nach Asien. Es ist widerlegt, dass das Horn eine heilende Wirkung hat, aber der Handel geht weiter Die Wilderer gehen brutal vor und schrecken vor nichts zurück, bringt doch ein Kilogramm Nashorn-Pulver bis zu 60.000 Euro.

 

Zum Schutz der Nashörner haben Ralf und ich gemeinsam mit der Tierschutzorganisation TASSO e.V., Europas größtem Haustierregister, im Jahre 2012 das Projekt “Rettet das Nashorn!” ins Leben gerufen.

Seit 2017 befindet sich das Projekt unter unserer alleinigen Leitung.

Alle “Rettet das Nashorn”-Unterstützungen kommen einer Anti-Wilderer-Einheit in Süd-Afrika zugute, wo die Wilderei derzeit immens floriert. Die Anti-Wilderer-Einheit braucht dringend eine professionelle Ausrüstung sowie Fahrzeuge, Gelder für Telemetrierungen, Helikoptereinsätze zur Rettung verletzter Tiere, Miete für die im Waisenhaus untergebrachten Waisenkinder etc.

Unterstützt wurde die Anti-Wilderer-Einheit auch durch den Hund Shaya (der nach einem Unfall dreibeinig seinen Dienst tat und am 07.03.2017 tragisch verstorben ist), der speziell darauf trainiert war, das Horn von Nashörnern, Elfenbein und Waffen aufzuspüren. Er kontrollierte mit seinem Besitzer Craig Spencer, einem Sektionsleiter des Kruger Nationalparks, u.a. an Zufahrten des Parks Autos und sucht in den umliegenden Dörfern nach „Jagdbeute“ und Waffen.
Im Januar 2018 wurde "Canipurs Sosha" als Shaya-Nachfolger zu Craig nach Süd-Afrika geflogen.

Aktuell befindet sich „Canipurs Calimero“ in Ausbildung, er fliegt am 17. April nach Afrika.

Die Ausbildung der Hunde erfolgt kostenlos durch die Hunde-Akademie Perdita Lübbe. Diese wiederum wird unterstützt von Gerold Günther, Fachbereichsleiter Diensthundwesen der Polizeiakademie Hessen.

 

Wir haben uns für die Ausbildung von Spür-Hunden entschieden, weil die Schutzhunde zu sehr in der Schusslinie stehen und die Nasenarbeit zum Auffinden von Horn und Waffen die größte Herausforderung für die Ausbilder in Süd-Afrika darstellt.

 

Wir wünschen uns, dass unsere Kinder und Kindeskinder noch lebendige Nashörner in ihrem natürlichen Lebensraum erleben dürfen und deshalb ist der Schutz der Nashörner, bei denen natürlich auch Elefant, Giraffe und Co. nicht außen vor gelassen werden, eine Herzensangelegenheit.

 

Euer Ralf und Perdita

Jeder "Klick" hilft!

Bitte helft uns, dieses bemerkenswerte Projekt weiter bekannt zu machen.

Weitere Informationen, aktuelle Fotos, Beiträge unserer vielen Unterstützer sowie der in Südafrika vor Ort ansässigen Beteiligten findet ihr in der facebook-Gruppe "Rettet das Nashorn" !

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© Inge Wanken