"Rettet das Nashorn"
"Rettet das Nashorn"

Alleinige Projektleitung übernommen:

"Das einzig Beständige ist der Wandel", besagt eine alte Weisheit. Nach Jahren der erfolgreichen Partnerschaft zwischen der Hunde-Akademie Perdita Lübbe und der Tierschutzorganisation TASSO e.V. habe ich mich entschlossen, das Projekt  "Rettet das Nashorn"  künftig mit meinem Mann Ralf autonom, also in Eigenregie, fortzusetzen. Der Grund: Das Projekt ist eine absolute Herzensangelegenheit und "geistiges Kind" von mir/uns.

Bei allen wichtigen Entscheidungen das berühmte "letzte Wort" zu haben, ist mir daher sehr, sehr wichtig.
TASSO e.V. ist künftig also kein Partner unseres Projektes mehr, wird es aber weiter finanziell und ideell unterstützen. Ich werde mich meinerseits auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die großartige Arbeit von TASSO zugunsten der Tiere noch bekannter wird und die Beachtung bekommt,

die sie verdient.
Ich danke TASSO und seinen MitarbeiterInnen sehr für die geleistete Arbeit zum Wohle der Tiere im Rahmen des Projektes
und werde immer gerne an das zusammen Geleistete zurückdenken.

 

Perdita Lübbe-Scheuermann

12.3.2017

 


 

Die Hunde-Akademie Perdita Lübbe ruft zu einer einmaligen Aktion auf

Foto: Ralf Scheuermann

In Afrika werden jährlich ca. 1.100 Nashörner wegen ihres Horns getötet - die inoffiziellen Zahlen sind leider weit höher.

Der Nashornbestand wird wegen der zunehmenden Wilderei mittlerweile auf nur noch 11.000 - 14.000 (2012 waren es noch ca. 20.000) Tiere geschätzt. Das pulverisierte Horn geht für horrende Summen als Heilmittel gegen Krebs, als Krampflöser, Fiebersenker etc. vorwiegend nach Asien. Es ist widerlegt, dass das Horn eine heilende Wirkung hat, aber der Handel geht weiter Die Wilderer gehen brutal vor und schrecken vor nichts zurück, bringt doch ein Kilogramm Nashorn-Pulver bis zu 60.000 Euro.

 

Zum Schutz der Nashörner haben Ralf und ich im Jahre 2012 das Projekt “Rettet das Nashorn!” ins Leben gerufen.

Alle “Rettet das Nashorn”-Unterstützungen kommen einer Anti-Wilderer-Einheit in Süd-Afrika zugute, wo die Wilderei derzeit immens floriert.

Die Anti-Wilderer-Einheit braucht dringend eine professionelle Ausrüstung sowie Fahrzeuge, Gelder für Telemetrierungen, Helikoptereinsätze zur Rettung verletzter Tiere, Miete für die im Waisenhaus untergebrachten Waisenkinder etc.

 

Unterstützt wurde die Anti-Wilderer-Einheit auch durch den Hund Shaya (der nach einem Unfall dreibeinig seinen Dienst tat und am 07.03.2017 gestorben ist), der speziell darauf trainiert wurde, das Horn von Nashörnern, Elfenbein und Waffen aufzuspüren. Er kontrollierte mit seinem Besitzer Craig Spencer, einem Sektionsleiter des Kruger Nationalparks, u.a. an Zufahrten des Parks Autos und sucht in den umliegenden Dörfern nach „Jagdbeute“ und Waffen.


Zur Zeit befindet sich "Canipurs Sosha" als Shaya-Nachfolger in Ausbildung und wird im Januar 2018 zu Craig nach Süd-Afrika geflogen.

Die Ausbildung dieses Hundes erfolgt kostenlos durch die Hunde-Akademie Perdita Lübbe. Diese wiederum wird unterstützt von Gerold Günther, Fachbereichsleiter Diensthundwesen der Polizeiakademie Hessen.

Wir haben uns für die Ausbildung eines Spür-Hundes entschieden, weil die Schutzhunde zu sehr in der Schusslinie stehen und die Nasenarbeit zum Auffinden von Horn und Waffen die größte Herausforderung für die Ausbilder in Süd-Afrika darstellt.

Wir wünschen uns, dass unsere Kinder und Kindeskinder noch lebendige Nashörner in ihrem natürlichen Lebensraum erleben dürfen und deshalb ist der Schutz der Nashörner, bei denen natürlich auch Elefant, Giraffe und Co. nicht außen vor gelassen werden, eine Herzensangelegenheit.

 

Euer Ralf und Perdita

Jeder "Klick" hilft!

Bitte helft uns, dieses bemerkenswerte Projekt weiter bekannt zu machen.

Weitere Informationen, aktuelle Fotos, Beiträge unserer vielen Unterstützer sowie der in Südafrika vor Ort ansässigen Beteiligten findet ihr in der facebook-Gruppe "Rettet das Nashorn" !

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Inge Wanken